Mohamed Chermiti

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Artikel der Kategorie Oktober, 2008

3:0-Heimerfolg

Oktober 30, 2008 Von: admin Kategorie: Bundesliga, Hertha News Noch keine Kommentare →

Berlin – Dank einer deutlichen Leistungssteigerung in Durchgang zwei kam Hertha BSC am zehnten Bundesligaspieltag zu einem 3:0-Sieg über Hannover 96. Marko Pantelic brach in der 62. Minute den Bann, in der Schlussphase konterten die Herthaner eiskalt und kamen durch weitere Treffer von Andrey Voronin (84.) und Valeri Domovchiyski (90.) zu einem in dieser Höhe etwas glücklichen Erfolg.

Cheftrainer Lucien Favre ließ bis auf eine Ausnahme die gleiche Elf auflaufen wie beim 1:1-Unentschieden in Dortmund. Fabian Lustenberger musste auf Grund einer Oberschenkelverhärtung seinen Platz für Pál Dárdai räumen. Voronin blieb wegen einer Fußprellung zunächst auf der Bank. Auf Seiten der Hannoveraner mussten Mike Hanke und Jan Schlaudraff ebenfalls vorerst von der Seitenlinie aus zuschauen. Nationalkeeper Robert Enke wurde erneut durch Florian Fromlowitz ersetzt.

Dárdai mit Pfostentreffer

Die Gäste aus Hannover hatten in der Anfangsphase zwar mehr Ballbesitz, die erste Chance der Partie hatten jedoch die Herthaner. Pantelic erhielt den Ball von Cicero und spielte den freistehenden Gojko Kacar an. Der Serbe kam nicht an den Ball, rutschte weg und ließ so die erste Großchance verstreichen (6.). Im Gegenzug machten sich die Niedersachsen bemerkbar, Krebs verzog aber aus 16 Metern vollkommen (7.). In der Folge waren beide Teams beim Abspiel zu unkonzentriert und verhinderten so einen munteren Spielfluss. Nach 21 Minuten versuchte es Cicero mit einem Schuss aus 24 Metern, ohne Fromlowitz herausfordern zu können.

In der 22. Minute ließen die Berliner endlich wieder Kombinationsfußball erkennen. Dárdai machte das Spiel schnell, schickte Nicu auf der linken Seite. Dieser zog aus 15 Metern direkt ab, verfehlte das Tor aber um einige Meter. Deutlich knapper war es da schon eine Minute später. Nach einer Ecke von rechts landete der Ball vor den Füßen Dárdais. Der Ungar traf den Ball punktgenau, leider auch den Pfosten (23.). Die beste Chance bis dato für die Hausherren, die nun aufdrehten. Pantelic behauptete drei Minuten darauf das Leder gegen Cherundolo und bediente Marc Stein. Der Außenverteidiger flankte direkt an den zweiten Pfosten und fand in Raffael seinen Abnehmer. Doch auch der Brasilianer blieb mit seinem Kopfball aus fünf Metern glücklos (26.).

Hannover kam besser aus der Kabine

Zwei Minuten später sorgte Nicu über links für Gefahr. Schade nur, dass seine gute Hereingabe keinen Mitspieler, sondern nur den herauseilenden Fromlowitz erreichte. Hannover war, wenn überhaupt, nur mit Schüssen aus der zweiten Reihe gefährlich. Allen voran Mikael Forssell, der sowohl in der 34. als auch in der 36. Minute nur knapp neben den Pfosten schoss.  Hertha hatte nun den Faden verloren und wartete förmlich auf den Pausenpfiff. In der Halbzeitpause reagierte Lucien Favre, brachte Voronin für den schwachen Raffael. Gästetrainer Dieter Hecking stellte ebenfalls um, wechselte Schlaudraff für Krebs ein.

Die Umstellungen machten sich zunächst auf Seiten der 96er bemerkbar, die nach dem Seitenwechsel gleich drei gute Gelegenheiten hatten. Zunächst scheiterte Forssell nur knapp (50.), eine Minute später tat es ihm Pinto gleich. Wieder sechzig Sekunden später kam Forssell in aussichtsreicher Position zum Schuss, Jaroslav Drobny konnte jedoch zur Ecke klären. Die Hertha nahm nun auch wieder am Spiel teil. Voronin flankte den Ball von der rechten Seite in den Rücken der Abwehr auf Dárdai, der auf Kacar ablegte. In abseitsverdächtiger Position brachte der Serbe das Leder jedoch nicht an Fromlowitz vorbei. Auch zwei Minuten später machte es Kacar nicht besser. Aus fünf Metern fand er erneut in Fromlowitz, der den Ball zur Ecke klärte, seinen Meister.

Pantelic traf zur Führung

In der 62. Minute wurden die Herthaner für ihre Angriffsbemühungen belohnt. Dárdai erkämpfte den Ball, spielte Nicu frei, der Pantelic mustergültig bediente. Herthas Torgarant hatte keine Mühe, aus fünf Metern locker zur Führung einzuschieben. Nur kurz darauf hätte der Serbe seine Leistung krönen können. Frei vor Fromlowitz entschied er sich für einen Schuss, scheiterte und bewies, dass der Egoismus eines Stürmers auch zum Verhängnis werden kann. Hätte Pantelic den Blick für die mitgelaufenen Stein und Friedrich gehabt, wäre das die 2:0-Führung gewesen (66.).

Doch so mobilisierte Hannover noch einmal die letzten Kräfte, scheiterte aber an den sicher stehenden Berlinern, die ihrerseits nun mehr Räume zum Kontern hatten. Pantelic flankte in der 76. Minute in den Strafraum auf Nicu, der seinen Schuss nur Zentimeter am linken Pfosten vorbei setzte. Das Pech verfolgte auch die Gäste. In einen Schuss von Huszti grätschte Friedrich noch herein, der Ball knallte an den Pfosten (78.). Zentimeter fehlten auch im direkten Gegenzug, als Cicero an einer Pantelic-Hereingabe knapp vorbeirutschte.

Domovchiyski setzte den Schlusspunkt

Erfolgreicher war der Brasilianer in der 82. Minute, als er den Blick für Pantelic hatte. Der Serbe ließ den Ball durch, sodass Voronin frei auf das Gehäuse der Gäste zulief. Konnte Fromlowitz zunächst Voronins Schuss abwehren, war er beim anschließenden Kopfball des Ukrainers machtlos, 2:0! Die eiskalt ausgekonterten Gäste ließen nun die Köpfe hängen und einen weiteren Gegentreffer zu. Voronin passte den Ball in der Nachspielzeit auf den eingewechselten Domovchiyski, der aus kürzester Distanz zum 3:0 vollendete. Nach dem zweiten Heimerfolg in Folge müssen die Herthaner bereits am Samstag (01.11.08) bei Werder Bremen antreten.

Aufstellungen:
Hertha BSC:
Drobny – Chahed, Friedrich, Kaká, Stein – Nicu, Dárdai, Kacar, Cicero – Raffael (46. Voronin) – Pantelic(87. Domovchiyski)
Hannover 96: Fromlowitz – Cherundolo, Balitsch, Fahrenhorst, Rausch – Schulz, Lala (77. Stajner), Krebs (46. Schlaudraff) – Pinto (72. Hanke) – Forssell, Huszti

Tore: 1:0 Pantelic (62.), 2:0 Voronin (84.), 3:0 Domovchiyski (90.)
Gelbe Karten: Stein, Pantelic, Kacar
Zuschauer: 31.329
Schiedsrichter: Dr. Felix Brych (München)

Statistiken zum Spiel

Quelle : Hertha BSC

Der zehnte Spieltag

Oktober 29, 2008 Von: admin Kategorie: Bundesliga, Hertha News Noch keine Kommentare →

Berlin – Zuletzt fünf Pflichtspiele ohne Niederlage, darunter der erste Heimerfolg der laufenden Saison und ein Unentschieden im UEFA-Cup. Mit dieser Bilanz gehen die Herthaner am Mittwoch (29.10.2008, 20.00 Uhr) in das Heimspiel gegen Hannover 96. Die Niedersachsen holten vor kurzem den ersten Zähler auf fremdem Platz und verdienten sich gegen den Bremer Vizemeister zuletzt ein Unentschieden.

Ausfälle und Rückkehrer

Wie bereits in Dortmund wird Trainer Lucien Favre auch gegen Hannover auf eine Vielzahl von Spielern verzichten müssen. “Die Belastung ist hart”, so der Schweizer angesichts des intensiven Programms seiner Mannschaft. “Die Spiele folgen sehr dicht aufeinander, da ist es schwierig sich zu erholen.” Josip Simunic, Pal Dardai (Oberschenkelprobleme), Fabian Lustenberger (Oberschenkelverhärtung) und Jaroslav Drobny (Wadenverhärtung) werden am Mittwoch wohl wieder einsatzbereit sein. Auch Andrey Voronin, der im Spiel gegen Benfica Lissabon eine Mittelfußprellung erlitten hatte, könnte zurückkehren.

Dagegen werden Steve von Bergen (Bandscheibe), Lukasz Piszczek (Hüfte), Lennart Hartmann, Amine Chermiti und Patrick Ebert, die sich derzeit im Aufbautraining befinden, sowie die Langzeitverletzten Christian Fiedler und Lucio definitiv fehlen. In Anbetracht der vielen Ausfälle lobte Herthas Vorsitzender der Geschäfstführung Dieter Hoeneß die Moral und die Einstellung der Mannschaft: “Die Spieler haben in Dortmund eine Energieleistung gezeigt. Mit mehr Power hätten sie die Partie auch gewinnen können.”

“Immer ein besonderer Gegner”

Wie die Berliner errang auch 96 zuletzt ein 1:1 bei den Westfalen. “Hannover ist eine gute Mannschaft”, sagte Lucien Favre, der ebenso wie Dieter Hoeneß noch auf einige Rückkehrer hofft. Und wie Hertha haben die Gäste Ausfälle zu beklagen, “wegen Krankheit und Verletzungen”, so Hannovers ebenfalls verletzter Schlussmann Robert Enke. Der 96-Kapitän ist seit seiner schweren Handverletzung am 9. Oktober gezwungen zu pausieren. “Das Mitspielen fehlt mir natürlich schon, aber das kann ich nicht ändern. Der enge Kontakt zur Mannschaft ist trotzdem da: Wir sehen uns regelmäßig in der Kabine und bei den Spielen versuche ich auch ganz nah dran zu sein.”

“Hertha BSC war für uns immer ein besonderer Gegner – ich hoffe, wir sehen ein offensives Spiel unserer Teams mit einem guten Ergebnis für meine Mannschaft”, so der 31-Jährige zur Begegnung am Mittwochabend. In der vergangenen Saison gewannen die Herthaner durch einen späten Lima-Treffer knapp, im Jahr 2006 mit 4:0 deutlich. In Hannover hingegen unterlag Hertha in derselben Spielzeit ebenfalls deutlich mit 0:5. In Berlin konnten die Roten allerdings erst einmal gewinnen, beim 3:2 in der Saison 2003/04 hatte den Berlinern die 2:0-Führung durch den Doppeltorschützen und Ex-Hannoveraner Fredi Bobic nicht gereicht.

Informationen zum Spiel

Bilanz gegen Hannover: 8-5-1, 24:11 Tore

Letzte Saison: 1:0 (0:0)

Anstoß: Mittwoch, 29.10.2008, 20.00 Uhr

Stadion: Olympiastadion, Berlin

Schiedsrichter: Dr. Felix Brych (München)

Video: Pressekonferenz vor dem Spiel

Video: Vorbericht zum Spiel gegen Hannover

HerthaTV: Der komplette Vorbericht

So könnte Hertha spielen: Drobny – Chahed, Friedrich, Kaká, Stein – Kacar, Cícero – Lustenberger, Nicu – Raffael, Pantelic

Das Spiel im TV: ab 19.30 Uhr auf Premiere

Das Spiel im Internet: ab 19.45 Uhr im LIVE-Ticker und auf 90elf als Audio-LIVE-Stream

Quelle : Hertha BSC

UEFA-Cup Spieltag

Oktober 23, 2008 Von: admin Kategorie: Chermiti News Noch keine Kommentare →

Berlin – Zum zweiten Mal bestreitet Hertha BSC ab Donnerstag (23.10.2008, 20.30 Uhr) eine Gruppenphase im UEFA-Cup. Erster Gegner im Olympiastadion ist Benfica Lissabon, das als Fünftplatzierter der portugiesischen Meisterschaft nach Berlin reist.

Fragezeichen hinter Andrey Voronin

Personell muss Trainer Lucien Favre wenig umstellen an diesem ersten Spieltag des Wettbewerbs. Allein Herthas Angreifer Andrey Voronin droht gegen die Portugiesen auszufallen, eine Muskelverhärtung gefährdet derzeit den Einsatz des Ukrainers, der an den vergangenen Trainingseinheiten nicht teilnehmen konnte. Möglich ist daher die Rückkehr von Marko Pantelic. Ansonsten kann Favre auf all die Akteure zurückgreifen, die bereits dem Kader gegen den VfB Stuttgart angehörten.

Der Respekt vor dem portugiesischen Rekordmeister ist zwar groß, “wir können diese Mannschaft aber schlagen”, betont Favre. “Wir treten als Einheit auf, wir geben alles.” Dennoch weiß der Schweizer: “Diese Gruppe ist sehr eng, das Niveau ist hoch, die anderen sind daran gewöhnt in der Champions League zu spielen.” Nicht allein sein großer Name macht den Klub auch heute noch zu einer großen Adresse im europäischen Fußball.

“Die Mannschaft hat Substanz und Power”

“Benfica besitzt aktuell eine sehr gute Mannschaft mit sehr guten Einzelspielern”, so Herthas Vorsitzender der Geschäftsführung Dieter Hoeneß. Und Favre ergänzt: “Die Mannschaft hat Substanz und Power. Cardozo ist Nationalstürmer in Paraguay, dazu Di María, Nunu Gomes und auch Reyes, der schon für Real Madrid gespielt hat.” Der Argentinier Pablo Aimar hingegen, der im Sommer von Real Saragossa nach Lissabon wechselte, ist aufgrund einer Verletzung nicht einsatzfähig. Das Training des Vorjahresvierten leitet inzwischen Quique Sánchez Flores. Der Spanier, im Frühjahr aus Valencia gekommen, rangiert mit seiner Mannschaft nach fünf Spieltagen noch ungeschlagen an fünfter Position. Gegen den Drittligisten FC Penafiel war Benfica zuletzt in die vierte Pokalrunde eingezogen.

Hoeneß selbst hat gute Erinnerungen an Benfica Lissabon. Als Stürmer des FC Bayern erzielte er im Herbst 1981 drei Tore gegen den portugiesischen Meister. Lob für diese Leistung sprach ihm auch Lucien Favre aus, der die Tore gesehen hat. “Sie waren sehr gut gemacht.” Und wichtig waren sie. Dank des deutlichen Erfolgs im Rückspiel meisterten die Münchner das Achtelfinale der Champions League. Allein im Finale mussten sie sich dem englischen Vertreter Aston Villa mit 0:1 und ohne Hoeneß-Treffer geschlagen geben. Im Viertel- und im Halbfinale war Dieter Hoeneß zuvor noch erfolgreich gewesen.

Informationen zum Spiel

Anstoß: Donnerstag, 23.10.2008, 20.30 Uhr

Stadion: Olympiastadion, Berlin

Schiedsrichter: Paul Allaerts (Belgien)

So könnte Hertha spielen: Drobny – Chahed, Friedrich, Simunic, Stein – Dardai, Cícero – Lustenberger, Nicu – Raffael, Pantelic

Das Spiel im TV: ab 20.15 Uhr im ZDF
Das Spiel im Internet: ab 20.15 Uhr im LIVE-Ticker

Quelle : HERTHA BSC

Voronin bricht Training ab – Darf Pante jetzt ran?

Oktober 22, 2008 Von: admin Kategorie: Hertha News, UEFA Cup Noch keine Kommentare →

10.52 Uhr: Stürmer Andrey Voronin (29) greift sich bei einer Taktik-Übung hinten an den rechten Oberschenkel und bricht das Training ab. Was für ein Schreck so kurz vorm Uefa-Cup-Hit morgen gegen Benfica Lissabon.

Pechvogel Voronin: Erstmals trainierte er gestern nach seinem Nasenbeinbruch ohne Maske, da plagt ihn schon die nächste Verletzung …

Bei Hertha-Arzt Gert Schleicher unterzog er sich sofort einer Magnet-Resonanz-Tomographie. Glück im Unglück: Keine Zerrung! Schleicher: „Nur eine Verhärtung. Wir versuchen ihn fit zu bekommen.“

Klappt es nicht, könnte Marko Pantelic (beim 2:1 gegen Stuttgart suspendiert auf der Tribüne) der Nutznießer sein. Zuletzt überlegte Trainer Favre, dieses Siegerteam auch gegen Benfica loszulassen.

Quelle : Bild.de

Pantelic rechnet mit seinem Einsatz: „Das wird ein großer Spaß gegen diese großen Namen zu spielen.“ Am Besten wäre sowieso die Lösung mit Voronin UND Pantelic…

Hoeneß schwärmt von Salihovic

Oktober 22, 2008 Von: admin Kategorie: Bundesliga, Hertha News, Transfers Noch keine Kommentare →

Hertha will Sejad Salihovic (23), der von 2004 bis 2006 bei den Berlinern spielte, aus Hoffenheim zurückholen! Der Vertrag des Mittelfeldmannes läuft 2009 aus, er wäre ablösefrei.

Intern hat Hertha-Manager Hoeneß die geplante Rückkehr-Aktion schon verraten. In BILD bestätigt er sie nun auch indirekt. Hoeneß: „Ich gebe keine Wasserstandsmeldungen ab. Aber was ich sagen kann, ist, dass Sejad in der Bundesliga angekommen ist. Kompliment für seine großartigen Leistungen, zu denen ich ihm gratuliere. Wir haben immer gesagt, dass wir seinen Weg im Auge behalten!“

Klartext: Hertha will Salihovic zurück! Warum ließ man ihn für 250 000 Euro in die 3. Liga zu Hoffenheim ziehen, wo er zweimal in Folge aufstieg?

Hoeneß: „Das war der richtige Schritt, die Bundesliga kam bei uns zu früh für ihn. Ich habe ihm empfohlen, nach Hoffenheim zu gehen. Alles verlief im Guten …“

Jetzt heißt die Hoeneß-Empfehlung an den Berliner Jungen: Komm nach Hause!

Quelle : Bild.de

Geheimplan! Hertha will Salihovic zurückholen

Oktober 22, 2008 Von: admin Kategorie: Bundesliga, Hertha News, Transfers Noch keine Kommentare →

Herthas Bosse tüfteln im Hintergrund schon an der nächsten Saison. Noch ist es streng geheim, aber BILD erfuhr:

Die Berliner wollen Mittelfeldspieler Sejad Salihovic (23) in die Hauptstadt zurückholen!

Der Linksfuß wechselte 2006 für nur 250 000 Euro Ablöse von Berlin nach Hoffenheim in die 3. Liga. Dort führte der Bosnier sein Team zweimal zum Aufstieg und ist mittlerweile zu einem Star gereift. Jetzt mischt er die Bundesliga auf (4 Tore, 4 Vorlagen) – steht mit dem Dorf-Klub auf Platz 2.

Bei Hertha durfte er in zwei Jahren nur 5 Profi-Spiele bestreiten: „Da musste ich aus Berlin weg. Ich habe keine Chance mehr gesehen. Der Wechsel war damals der richtige Schritt.“ Damals…

Kehrt er nun in die geliebte Großstadt zurück? Im Sommer 2009 läuft der Vertrag aus, er wäre also ablösefrei!

Intern soll Hertha-Manager Dieter Hoeneß die Salihovic-Rückkehr als erklärtes Ziel ausgegeben haben. Denn alles passt: Er ist ein toller Freistoß- und Elferschütze, kann alle Positionen im Mittelfeld und Angriff spielen.

Als Linksfuß könnte er auch Lucio ersetzten – falls der Brasilianer das Comeback nach der Horror-Verletzung nicht packt.

Der bosnische Nationalspieler, der eng mit Herthas Profis Patrick Ebert und Sofian Chahed befreundet ist, sagt zu Herthas Plänen:

„Das ist schön zu hören. Ich habe ja 16 Jahre in Berlin gelebt und sieben Jahre für Hertha BSC gespielt…“

„Ich freue mich auf die Rückkehr“

Dennoch stellt er auch klar: „Ich beschäftige mich mit dem Thema noch nicht. Ich will jetzt nur Spaß in der Bundesliga haben. Wenn es soweit ist, ist Hoffenheim mein erster Ansprechpartner.“

So oder so kehrt Salihovic bald nach Berlin zurück: zunächst am 9. November zum Spiel mit Hoffenheim im Berliner Olympiastadion. Er sagt: „Das wird ein ganz besonderes Spiel für mich, ich freue mich auf die Rückkehr.“

Und vielleicht kehrt er ja im Sommer 2009 für den nächsten Karriere-Schritt zurück…

Quelle : Bild.de

Heisser Uefa-Cup-Poker zwischen Kapitän und Manager

Oktober 22, 2008 Von: admin Kategorie: Hertha News, UEFA Cup Noch keine Kommentare →

Hertha-Kapitän Arne Friedrich (29) hatte gestern einen langen Arbeitstag. Nach dem Vormittagstraining eilte er ins Büro von Manager Dieter Hoeneß. Die erste Poker-Runde um die Prämien im Uefa-Pokal. Einige Stunden später stieg die zweite Verhandlungsrunde.

Friedrich zu BILD: „Ja, die Gespräche haben stattgefunden. Der Rest bleibt intern.“

Manager Hoeneß verrät etwas mehr: „Überstehen wir die Gruppenphase, gibt es eine Prämie für das Weiterkommen. Die Größenordnung wird sehr ähnlich sein wie in der Saison 2005/06 als wir die Gruppenphase überstanden haben.“

Damals gab’s 20 000 Euro für die Stammspieler! Profis mit weniger Einsätzen im Uefa-Pokal bekamen weniger. Insgesamt wird das Gesamtvolumen der Prämien damit etwa 300 000 Euro betragen.

Kein Problem für den Hertha-Manager! Allein in den zwei Heimspielen gegen Benfica Lissabon und Galatasaray Istanbul hat man durch TV-Gelder und Zuschauereinnahmen 1,5 Mio. Euro sicher.

Die beiden anderen Gegner sind übrigens und Olympiakos Piräus (Griechenland) und Charkow (Ukraine), wo man auswärts antritt. Nach den vier Spielen (es gibt keine Rückspiele!) kommen die besten drei Teams weiter.

Pal Dardai rechnet vor: „Vier bis fünf Punkte könnten dafür schon reichen.

Wir müssen also nur unsere Heimspiele erfolgreich absolvieren und fangen damit sofort gegen Benfica an.“ Dann klingelt bald der Geldbeutel …

Quelle : Bild.de