Mohamed Chermiti

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Artikel der Kategorie ‘Bundesliga’

1:1! TORnesier trifft wieder

Januar 15, 2009 Von: admin Kategorie: Bundesliga, Chermiti News, Testspiele Noch keine Kommentare →

Im zweiten Test 2009 knipst Amine Chermiti sein zweites Tor. Nach dem 1:0 beim 3:1 gegen Swinemünde traf der „TORnesier“ gestern 14 Minuten nach seiner Einwechslung zum 1:1-Endstand gegen Zweitliga-Dritten Freiburg (72.).

Der Stürmer: „Nach dem Innenbandriss in der Hinrunde will ich angreifen und zeigen, dass ich Pantelic und Voronin ersetzen kann.“

Trainer Lucien Favre (51) lobt: „Amine ist immer gefährlich. Er ist schnell, geht in die Tiefe und trifft. Das ist sehr gut. Manchmal ist er aber etwas übermotiviert.“

Mit dem Trainingskick (Gegentor: Bechmann/35.), bei dem Favre die beste Elf aufs Feld schickte, war der Coach zufrieden: „Wir sind müde, aber die zweite Hälfte war korrekt.“

Beim nächsten Test Sonnabend gegen Osnabrück darf es etwas mehr sein. Dann sind auch die frisch-verletzten Kaka (Schlag auf Hüfte) und Steve von Bergen (Achillessehnen-Reizung) zurück.

So spielte Hertha: Gäng – Stein, Friedrich, Simunic, Radjabali-Fardi – Raffael (78. Bigalke), Lustenberger, Cicero (46. Arguez), Nicu – Pantelic (65. Lucio), Domovchiyski (58. Chermiti)

Quelle : Bild.de

Das weisse Wunder

November 24, 2008 Von: admin Kategorie: Allgemein, Bundesliga, Hertha News Noch keine Kommentare →

So rauscht Hertha zum Titel

Berlin, Samstagabend, fünf Stunden nach Herthas 3:2 in Bochum. Trainer Lucien Favre (50) entspannt gerade auf dem Sofa, als überraschend sein Handy bimmelt. Am Hörer: Arne Friedrich (29) mit einer seltenen Bitte…

Der Kapitän: „Können Sie das Auslaufen Sonntagfrüh streichen und dafür am freien Montag trainieren lassen?“

Favre: „Warum?“

Friedrich: „Wir hocken alle beim Teamabend beim Italiener Ovest und wollen es etwas krachen lassen.“

Favre grübelt kurz, sagt dann: „Viel Spaß, Jungs!“

Das vorgezogene Weihnachtsgeschenk war Favres Dank für den dritten Sieg in Serie. In weißen Trikots wedelte „Hertha BS-Schnee“ Bochum bei Null Grad und dicken Schneeflocken auseinander. Weiter Platz 4, nur vier Pünktchen hinter Tabellenführer Hoffenheim. Und die haben ein hartes Restprogramm mit Bielefeld, Bayern und Schalke…

DAS WEISSE WUNDER!

So rauscht Hertha zum Titel!

Friedrich: „Wir sind wirklich in einem Rausch. Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass er so lange wie möglich anhält.”

Dann ist sogar die Herbstmeisterschaft drin und später der Titel. Überflieger Cicero (24) rechnet vor: „Wir spielen noch gegen Köln, Schalke und Karlsruhe. Mein Ziel sind ganz klar drei Siege. Wenn sich jeder hohe Ziele setzt, werden wir sie auch erreichen.” Drei Siege – dann würde Hertha wohl ganz oben stehen… Es wäre ein Wunder. Welcher Experte hat vor der Saison mit dieser starken Hertha gerechnet?

Hertha rauscht durch die Liga. Und die Experten schütteln nach dem Schlitterstart in die Saison (u.a. 1:1 Bielefeld, 0:1 Cottbus) verblüfft die Köpfe über das weiße Wunder…

Ex-Regisseur Dariusz Wosz (39) : „Ich hätte gewettet, dass Hertha in Bochum verliert. Aber sie spielen auf höchstem Niveau. Da ist alles möglich, für die ersten drei Plätze wird‘s aber schwer.” Abwarten!

Ex-Trainer Peter Neururer (53), der neben Wosz im Ruhrstadion saß: „Hertha steht zu Recht da oben. Die Qualität großer Mannschaften ist es, schlechte Spiele zu gewinnen. Das machen sie derzeit.”

Trotz großer Verletzungssorgen und 24 Pflichtspielen setzt sich Hertha an der Spitze fest. Ein Grund ist die bärenstarke Abwehr (nur 18 Gegentore, drittbeste der Liga:). Wie heißt eine alte Fußballer-Weisheit? Sturm gewinnt Spiele, Abwehr gewinnt Meisterschaften.

DAS WEISSE WUNDER!

Dieter Hoeneß (55) blockt beim Gedanken an den Titel. Der Manager: „Unser Ziel bleibt der Uefa Cup. Wenn wir das erreichen, sind wir hochzufrieden. Wir haben eine gute Entwicklung, sehen es aber realistisch. Wir wollen mittelfristig wieder in die Nähe der Champions League und es deutet einiges darauf hin, dass wir es schaffen können.“

Vielleicht schneller, als alle denken. Weisse Wunder gibt‘s schließlich immer wieder. Das nächste vielleicht schon Freitag. Mit einem Sieg gegen Köln würde Hertha auf Platz 2 klettern. Die Berliner kommen der Spitze immer näher.

Quelle : Bild.de

Eiskalter Cicero

November 24, 2008 Von: admin Kategorie: Allgemein, Bundesliga Noch keine Kommentare →

Ein Tor, zwei Vorlagen bei seinem ersten Spiel im Schnee

Sein erstes Mal wird Cicero (24) nie vergessen …

Herthas Neuzugang spielte gegen Bochum erstmals in seinem Leben auf Schnee – und wie! Der Brasilianer köpfte nach einer Flanke von Max Nicu in der 39. Minute eiskalt das 3:0, bereitete zuvor cool die Treffer von Raffael (25.) und Kacar (33.) vor.

Cicero (BILD-Note 2) wurde sofort zum Schneekönig, dabei spürte er seine Füße gar nicht mehr richtig!

EISKALTER CICERO!

Die Mittelfeld-Granate verrät: „Ich hatte in der ersten Halbzeit das Gefühl, dass mir alle Zehen abfrieren. Jetzt werde ich mir erst mal wärmere Schuhe besorgen.“

Für Arne Friedrich (29) ist das nicht nötig. Der Kapitän lächelt: „Wenn Cicero immer so glänzt, sollten wir ab jetzt nur noch auf Schnee spielen!“

Mit fünf Treffern ist der „Billig-Flieger“ von Fluminense (kostete 800 000 Euro Leihgebühr) jetzt Berlins bester Ballermann in dieser Saison.

Manager Dieter Hoeneß (55) schwärmt: „Wir wollten mit seiner Verpflichtung mehr Torgefahr aus dem Mittelfeld und vor allem durch Kopfbälle erreichen. Das geht super auf.“

Der Lohn: Hertha wird die Kaufoption für knapp 3 Mio. Euro auf jeden Fall ziehen. Hoeneß: „Cicero ist eine absolute Verstärkung. Es passt alles.“

Vor allem im Schnee!

Cicero: „Das Wetter hat mir wirklich Glück gebracht. In der Nacht vorm Spiel habe ich zum ersten Mal Schnee gesehen. Unvergesslich. Ich hoffe aber, dass sich das Wetter bald wieder ändert …“

… damit aus dem Schneekönig ein Sonnenkönig wird!

Quelle : Bild.de

Ebert & Chermiti wieder fit

November 14, 2008 Von: admin Kategorie: Bundesliga, Chermiti News, Hertha News Noch keine Kommentare →

Hertha immer torgeiler

… und der HSV zittert schon

Herthas Himmelsstürmer planen den nächsten Coup! Nachdem die Berliner (Platz 5) zuletzt Hoffenheim mit dem 1:0-Sieg von der Spitze holten, soll Sonnabend mit dem HSV (Platz 4) das nächste Top-Team in Berlin dran glauben.

Manager Dieter Hoeneß: „Der HSV hat für über dreißig Millionen investiert und hinter Bayern den besten Kader. Deren Ambition ist es, Meister zu werden. Unsere ist es, den nächsten Titel-Mitfavoriten zu schlagen. Gegen Hoffenheim hat‘s schon geklappt. Jetzt wollen wir den HSV besiegen und dessen vierten Platz erobern. Wir sind gerüstet!“

Denn die Berliner werden immer torgeiler! Stürmer Amine Chermiti (11 Wochen Pause nach Innenbandriss) und Mittelfeld-Turbo Patrick Ebert (8 Wochen nach Leisten-OP) sind zurück. Hertha-Arzt Ulli Schleicher: „Beide haben grünes Licht.“ Auch Angreifer Marko Pantelic steigt nach Zerrung morgen ein.

Die stürmische Hertha – sie lässt den HSV zittern!

HSV-Kapitän David Jarolim: „Gegen Hertha sahen wir in der letzten Zeit immer schlecht aus. Auch diesmal wird es ganz schwer.“

In den letzten zehn Heimspielen gab es 8 (!) Hertha-Siege und zwei Remis – bei einem Torverhältnis von 31:7!

Hoeneß: „Die Fans erwartet ein Fest, bei dem wir diese Bilanz fortsetzen wollen.“

Chermiti will als Joker dafür sorgen: „Ich hoffe auf einen Einsatz. Ich will in Deutschland so bekannt wie in meiner Heimat Tunesien werden. Seit meinem Traum-und Siegtor 2007 im afrikanischen Champions-League-Finale gegen Al Ahly, kennt mich da jeder. Das will ich hier wiederholen – am liebsten gegen den HSV.“

Die stürmische Hertha – hoffentlich gibt‘s einen Ansturm wie gegen Hoffenheim als 58 800 Fans kamen. Pal Dardai: „Dann herrscht Champions-League-Atmosphäre. Das motiviert extra.“

Außerdem könnte man so im Vorfeld den 1. Sieg erringen. HSV-Boss Bernd Hoffmann hatte gelästert, dass Hertha sich bei den Fans immer um Tausende verzähle – also Zahlen verschönere.

Ein volles Stadion wäre da die beste Antwort …

Quelle : Bild.de

1:0 gegen Hoffenheim

November 09, 2008 Von: admin Kategorie: Bundesliga Noch keine Kommentare →

Berlin – Hertha BSC erwartet am Sonntag (09.11.2008, 17.00 Uhr) die TSG Hoffenheim im Olympiastadion Berlin. Der Aufsteiger ist seit drei Spieltagen beeindruckend souveräner Tabellenführer der Bundesliga und fordert am zwölften Spieltag die Berliner in diesem ersten Aufeinandertreffen beider Mannschaften. Auch die Herthaner widmen ihrerseits ihre Konzentration nach dem UEFA-Cup-Auftritt in Kharkov nun der Bundesliga.

“Zuletzt großartig aufgespielt

Maximilian Nicu wird nach seinem Faserriss in der Wade voraussichtlich wieder in den Kader zurückkehren. Auch Jaroslav Drobný, der bereits gegen Metalist Kharkov wieder aufgelaufen war, wird am Sonntagnachmittag das Hertha-Tor hüten. Ob es bereits für Fabian Lustenberger reichen wird, “muss man noch schauen”, so Trainer Lucien Favre. Für Patrick Ebert hingegen kommt auch diese Partie noch zu früh.

“Das Spiel ist eine gute Gelegenheit, auf uns aufmerksam zu machen”, sagt Herthas Vorsitzender der Geschäftsführung Dieter Hoeneß. Hoffenheim habe zuletzt großartig aufgespielt sowie tollen und begeisternden Fußball geboten. “Es ist an der Zeit, diesen Siegeszug zu stoppen”, so Hoeneß. Möglich sei dies, wenn Hertha am Limit spiele und sich seiner Tugenden besinne, denen die Mannschaft vor den Begegnungen in Bremen und am Donnerstagabend (06.11.2008) in Kharkov gefolgt war. “Wir müssen uns gut organisiert präsentieren. Dann bin ich überzeugt, dass wir Hoffenheim schlagen können.”

“In jedem Fall eine interessante Partie”

Auch Lucien Favre verfolgt die Entwicklung im Kraichgau aufmerksam und weiß: “Es wird dort sehr gut gearbeitet.” Daher ist der Saisonverlauf für den Schweizer auch keine Überraschung. “Die Mannschaft besitzt viel Power nach vorn, die drei Stürmer machen und laufen viel. Aber auch aus dem Mittelfeld kommen viele Impulse.”

Die TSG reist am Sonntag zum ersten Aufeinandertreffen beider Klubs nach Berlin. “Es wird in jedem Fall eine interessante Partie werden. Die Hertha hat eine gute Mannschaft, die jedes Team in der Bundesliga schlagen kann”, erklärt Vedad Ibisevic. “Und wir sind ja auch nicht gerade schlecht drauf”, fügt Hoffenheims Torjäger hinzu. “Wir spielen einfach gerne zusammen Fußball. Ich denke, das sieht man auch Woche für Woche.” Zuletzt gewann seine Mannschaft auswärts zweifach, die Herthaner ihrerseits ihre beiden Heimspiele gegen den VfB Stuttgart (2:1) und Hannover 96 (3:0). Die einzigen Niederlagen der laufenden Saison erlitten die Hoffenheimer in Leverkusen (2:5) und in Bremen (4:5).

Informationen zum Spiel

Anstoß: Sonntag, 09.11.2008, 17.00 Uhr

Stadion: Olympiastadion, Berlin

Schiedsrichter: Herbert Fandel (Kyllburg)

Video: Pressekonferenz vor dem Spiel

Video: Vorbericht zum Heimspiel gegen Hoffenheim

HerthaTV: Der komplette Vorbericht

So könnte Hertha spielen: Drobný – Chahed, Friedrich, Simunic, Stein – Dárdai, Cícero – Kacar, Raffael – Voronin, Pantelic

Das Spiel im TV: ab 16.30 Uhr auf Premiere

Das Spiel im Internet: ab 16.45 Uhr im LIVE-Ticker und auf 90elf als Audio-LIVE-Stream

Torschütze : 70. min Voronin

Quelle : Hertha BSC

3:0-Heimerfolg

Oktober 30, 2008 Von: admin Kategorie: Bundesliga, Hertha News Noch keine Kommentare →

Berlin – Dank einer deutlichen Leistungssteigerung in Durchgang zwei kam Hertha BSC am zehnten Bundesligaspieltag zu einem 3:0-Sieg über Hannover 96. Marko Pantelic brach in der 62. Minute den Bann, in der Schlussphase konterten die Herthaner eiskalt und kamen durch weitere Treffer von Andrey Voronin (84.) und Valeri Domovchiyski (90.) zu einem in dieser Höhe etwas glücklichen Erfolg.

Cheftrainer Lucien Favre ließ bis auf eine Ausnahme die gleiche Elf auflaufen wie beim 1:1-Unentschieden in Dortmund. Fabian Lustenberger musste auf Grund einer Oberschenkelverhärtung seinen Platz für Pál Dárdai räumen. Voronin blieb wegen einer Fußprellung zunächst auf der Bank. Auf Seiten der Hannoveraner mussten Mike Hanke und Jan Schlaudraff ebenfalls vorerst von der Seitenlinie aus zuschauen. Nationalkeeper Robert Enke wurde erneut durch Florian Fromlowitz ersetzt.

Dárdai mit Pfostentreffer

Die Gäste aus Hannover hatten in der Anfangsphase zwar mehr Ballbesitz, die erste Chance der Partie hatten jedoch die Herthaner. Pantelic erhielt den Ball von Cicero und spielte den freistehenden Gojko Kacar an. Der Serbe kam nicht an den Ball, rutschte weg und ließ so die erste Großchance verstreichen (6.). Im Gegenzug machten sich die Niedersachsen bemerkbar, Krebs verzog aber aus 16 Metern vollkommen (7.). In der Folge waren beide Teams beim Abspiel zu unkonzentriert und verhinderten so einen munteren Spielfluss. Nach 21 Minuten versuchte es Cicero mit einem Schuss aus 24 Metern, ohne Fromlowitz herausfordern zu können.

In der 22. Minute ließen die Berliner endlich wieder Kombinationsfußball erkennen. Dárdai machte das Spiel schnell, schickte Nicu auf der linken Seite. Dieser zog aus 15 Metern direkt ab, verfehlte das Tor aber um einige Meter. Deutlich knapper war es da schon eine Minute später. Nach einer Ecke von rechts landete der Ball vor den Füßen Dárdais. Der Ungar traf den Ball punktgenau, leider auch den Pfosten (23.). Die beste Chance bis dato für die Hausherren, die nun aufdrehten. Pantelic behauptete drei Minuten darauf das Leder gegen Cherundolo und bediente Marc Stein. Der Außenverteidiger flankte direkt an den zweiten Pfosten und fand in Raffael seinen Abnehmer. Doch auch der Brasilianer blieb mit seinem Kopfball aus fünf Metern glücklos (26.).

Hannover kam besser aus der Kabine

Zwei Minuten später sorgte Nicu über links für Gefahr. Schade nur, dass seine gute Hereingabe keinen Mitspieler, sondern nur den herauseilenden Fromlowitz erreichte. Hannover war, wenn überhaupt, nur mit Schüssen aus der zweiten Reihe gefährlich. Allen voran Mikael Forssell, der sowohl in der 34. als auch in der 36. Minute nur knapp neben den Pfosten schoss.  Hertha hatte nun den Faden verloren und wartete förmlich auf den Pausenpfiff. In der Halbzeitpause reagierte Lucien Favre, brachte Voronin für den schwachen Raffael. Gästetrainer Dieter Hecking stellte ebenfalls um, wechselte Schlaudraff für Krebs ein.

Die Umstellungen machten sich zunächst auf Seiten der 96er bemerkbar, die nach dem Seitenwechsel gleich drei gute Gelegenheiten hatten. Zunächst scheiterte Forssell nur knapp (50.), eine Minute später tat es ihm Pinto gleich. Wieder sechzig Sekunden später kam Forssell in aussichtsreicher Position zum Schuss, Jaroslav Drobny konnte jedoch zur Ecke klären. Die Hertha nahm nun auch wieder am Spiel teil. Voronin flankte den Ball von der rechten Seite in den Rücken der Abwehr auf Dárdai, der auf Kacar ablegte. In abseitsverdächtiger Position brachte der Serbe das Leder jedoch nicht an Fromlowitz vorbei. Auch zwei Minuten später machte es Kacar nicht besser. Aus fünf Metern fand er erneut in Fromlowitz, der den Ball zur Ecke klärte, seinen Meister.

Pantelic traf zur Führung

In der 62. Minute wurden die Herthaner für ihre Angriffsbemühungen belohnt. Dárdai erkämpfte den Ball, spielte Nicu frei, der Pantelic mustergültig bediente. Herthas Torgarant hatte keine Mühe, aus fünf Metern locker zur Führung einzuschieben. Nur kurz darauf hätte der Serbe seine Leistung krönen können. Frei vor Fromlowitz entschied er sich für einen Schuss, scheiterte und bewies, dass der Egoismus eines Stürmers auch zum Verhängnis werden kann. Hätte Pantelic den Blick für die mitgelaufenen Stein und Friedrich gehabt, wäre das die 2:0-Führung gewesen (66.).

Doch so mobilisierte Hannover noch einmal die letzten Kräfte, scheiterte aber an den sicher stehenden Berlinern, die ihrerseits nun mehr Räume zum Kontern hatten. Pantelic flankte in der 76. Minute in den Strafraum auf Nicu, der seinen Schuss nur Zentimeter am linken Pfosten vorbei setzte. Das Pech verfolgte auch die Gäste. In einen Schuss von Huszti grätschte Friedrich noch herein, der Ball knallte an den Pfosten (78.). Zentimeter fehlten auch im direkten Gegenzug, als Cicero an einer Pantelic-Hereingabe knapp vorbeirutschte.

Domovchiyski setzte den Schlusspunkt

Erfolgreicher war der Brasilianer in der 82. Minute, als er den Blick für Pantelic hatte. Der Serbe ließ den Ball durch, sodass Voronin frei auf das Gehäuse der Gäste zulief. Konnte Fromlowitz zunächst Voronins Schuss abwehren, war er beim anschließenden Kopfball des Ukrainers machtlos, 2:0! Die eiskalt ausgekonterten Gäste ließen nun die Köpfe hängen und einen weiteren Gegentreffer zu. Voronin passte den Ball in der Nachspielzeit auf den eingewechselten Domovchiyski, der aus kürzester Distanz zum 3:0 vollendete. Nach dem zweiten Heimerfolg in Folge müssen die Herthaner bereits am Samstag (01.11.08) bei Werder Bremen antreten.

Aufstellungen:
Hertha BSC:
Drobny – Chahed, Friedrich, Kaká, Stein – Nicu, Dárdai, Kacar, Cicero – Raffael (46. Voronin) – Pantelic(87. Domovchiyski)
Hannover 96: Fromlowitz – Cherundolo, Balitsch, Fahrenhorst, Rausch – Schulz, Lala (77. Stajner), Krebs (46. Schlaudraff) – Pinto (72. Hanke) – Forssell, Huszti

Tore: 1:0 Pantelic (62.), 2:0 Voronin (84.), 3:0 Domovchiyski (90.)
Gelbe Karten: Stein, Pantelic, Kacar
Zuschauer: 31.329
Schiedsrichter: Dr. Felix Brych (München)

Statistiken zum Spiel

Quelle : Hertha BSC

Der zehnte Spieltag

Oktober 29, 2008 Von: admin Kategorie: Bundesliga, Hertha News Noch keine Kommentare →

Berlin – Zuletzt fünf Pflichtspiele ohne Niederlage, darunter der erste Heimerfolg der laufenden Saison und ein Unentschieden im UEFA-Cup. Mit dieser Bilanz gehen die Herthaner am Mittwoch (29.10.2008, 20.00 Uhr) in das Heimspiel gegen Hannover 96. Die Niedersachsen holten vor kurzem den ersten Zähler auf fremdem Platz und verdienten sich gegen den Bremer Vizemeister zuletzt ein Unentschieden.

Ausfälle und Rückkehrer

Wie bereits in Dortmund wird Trainer Lucien Favre auch gegen Hannover auf eine Vielzahl von Spielern verzichten müssen. “Die Belastung ist hart”, so der Schweizer angesichts des intensiven Programms seiner Mannschaft. “Die Spiele folgen sehr dicht aufeinander, da ist es schwierig sich zu erholen.” Josip Simunic, Pal Dardai (Oberschenkelprobleme), Fabian Lustenberger (Oberschenkelverhärtung) und Jaroslav Drobny (Wadenverhärtung) werden am Mittwoch wohl wieder einsatzbereit sein. Auch Andrey Voronin, der im Spiel gegen Benfica Lissabon eine Mittelfußprellung erlitten hatte, könnte zurückkehren.

Dagegen werden Steve von Bergen (Bandscheibe), Lukasz Piszczek (Hüfte), Lennart Hartmann, Amine Chermiti und Patrick Ebert, die sich derzeit im Aufbautraining befinden, sowie die Langzeitverletzten Christian Fiedler und Lucio definitiv fehlen. In Anbetracht der vielen Ausfälle lobte Herthas Vorsitzender der Geschäfstführung Dieter Hoeneß die Moral und die Einstellung der Mannschaft: “Die Spieler haben in Dortmund eine Energieleistung gezeigt. Mit mehr Power hätten sie die Partie auch gewinnen können.”

“Immer ein besonderer Gegner”

Wie die Berliner errang auch 96 zuletzt ein 1:1 bei den Westfalen. “Hannover ist eine gute Mannschaft”, sagte Lucien Favre, der ebenso wie Dieter Hoeneß noch auf einige Rückkehrer hofft. Und wie Hertha haben die Gäste Ausfälle zu beklagen, “wegen Krankheit und Verletzungen”, so Hannovers ebenfalls verletzter Schlussmann Robert Enke. Der 96-Kapitän ist seit seiner schweren Handverletzung am 9. Oktober gezwungen zu pausieren. “Das Mitspielen fehlt mir natürlich schon, aber das kann ich nicht ändern. Der enge Kontakt zur Mannschaft ist trotzdem da: Wir sehen uns regelmäßig in der Kabine und bei den Spielen versuche ich auch ganz nah dran zu sein.”

“Hertha BSC war für uns immer ein besonderer Gegner – ich hoffe, wir sehen ein offensives Spiel unserer Teams mit einem guten Ergebnis für meine Mannschaft”, so der 31-Jährige zur Begegnung am Mittwochabend. In der vergangenen Saison gewannen die Herthaner durch einen späten Lima-Treffer knapp, im Jahr 2006 mit 4:0 deutlich. In Hannover hingegen unterlag Hertha in derselben Spielzeit ebenfalls deutlich mit 0:5. In Berlin konnten die Roten allerdings erst einmal gewinnen, beim 3:2 in der Saison 2003/04 hatte den Berlinern die 2:0-Führung durch den Doppeltorschützen und Ex-Hannoveraner Fredi Bobic nicht gereicht.

Informationen zum Spiel

Bilanz gegen Hannover: 8-5-1, 24:11 Tore

Letzte Saison: 1:0 (0:0)

Anstoß: Mittwoch, 29.10.2008, 20.00 Uhr

Stadion: Olympiastadion, Berlin

Schiedsrichter: Dr. Felix Brych (München)

Video: Pressekonferenz vor dem Spiel

Video: Vorbericht zum Spiel gegen Hannover

HerthaTV: Der komplette Vorbericht

So könnte Hertha spielen: Drobny – Chahed, Friedrich, Kaká, Stein – Kacar, Cícero – Lustenberger, Nicu – Raffael, Pantelic

Das Spiel im TV: ab 19.30 Uhr auf Premiere

Das Spiel im Internet: ab 19.45 Uhr im LIVE-Ticker und auf 90elf als Audio-LIVE-Stream

Quelle : Hertha BSC