Mohamed Chermiti

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Artikel der Kategorie ‘Hertha News’

Kann diese Hertha Meister werden?

Februar 15, 2009 Von: admin Kategorie: Bundesliga, Hertha News Noch keine Kommentare →

Der FCK holte 1991 überraschend die Deutsche Meisterschaft. Am 22. Spieltag übernahmen die Lauterer nach einem 2:1-Erfolg gegen die Bayern die Tabellenführung und gaben sie nicht mehr ab.

Noch vor einer Woche zählte BILD.de auf, wo Hertha schon Spitze ist – vom Torwart bis zur Postleitzahl. Jetzt sind die Berliner auch Bundesliga-Spitze.

Hertha ist Tabellenführer!

Berlin steht Kopf, dank Toronin und Drobny gewann der Hauptstadt-Klub 2:1 gegen die Bayern. Der achte Heimsieg in Folge!

Kann Hertha jetzt sogar Meister werden?

Die Berliner mauern. Dieter Hoeneß sagt: „Wir sehen uns nach wie vor als Verfolger, und in dieser Rolle fühlen wir uns wohl.“

Aber insgeheim träumt auch der Hertha-Manager: „Wir werden alles probieren, und am Ende wird man sehen, was dabei herauskommt.“

Herthas erste Meisterschaft seit 78 Jahren – sie scheint nach dem Bayern-Erfolg nicht mehr unmöglich.

Eine irre Parallele: 1991 hatte niemand dem 1. FC Kaiserslautern die Deutscher Meisterschaft zugetraut. Doch der FCK übernahm unter Karl-Heinz Feldkamp am 22. Spieltag die Tabellenspitze. Wie Hertha gestern bezwangen die Lauterer damals den FC Bayern mit 2:1 (Tore durch Kuntz und Hotic).

Die Roten Teufel gaben die Tabellenführung nicht mehr ab und wurden Deutscher Meister.

Hertha übernahm jetzt am 20. Spieltag nach dem 2:1-Sieg gegen die Bayern die Bundesliga-Spitze. Und das, obwohl mit Pantelic, Kacar und Cicero drei wichtige Spieler fehlten.

Dieser Hertha ist alles zuzutrauen…

Quelle : Bild.de

Gegen Bayern spielt das allerletzte Aufgebot

Februar 10, 2009 Von: admin Kategorie: Bundesliga, Hertha News Noch keine Kommentare →

Am 20. Spieltag heißt das Top-Spiel Hertha BSC (Platz 3) gegen Bayern (Platz 2) – wer hätte das zu Saison-Beginn gedacht? Ausgerechnet jetzt ist bei den Berlinern die Not so groß wie nie!

Pantelic (Knöchel), Friedrich (Rücken), Chahed (Muskelbündelriss), Kacar (Achillessehne), Dardai (Meniskus-OP), Lustenberger (Fußbruch), Fiedler (Aufbau), Piszczek (Hüfte), Hartmann (Leiste) sind verletzt. Cicero ist gelb-gesperrt. Dazu sind Drobny, Simunic, Voronin, Chermiti und Ebert auf Länderspielreisen.

Wehe, einer verletzt sich…

Manager Dieter Hoeneß stöhnt: „Es wird sehr eng gegen Bayern. Da spielen wir mit dem allerletzten Aufgebot. Der Trainer wird improvisieren und Kompromisse eingehen müssen. Besonders im zentralen Mittelfeld haben wir große Probleme.“

Da muss wieder Max Nicu ran, eigentlich gelernter Außenbahn-Flitzer. Und daneben wohl Dardai – der heute nach fast fünf Wochen Pause erstmals ins Training einsteigt. So was hätte es ohne Not bei Trainer Favre nie gegeben…

Hoeneß: „Das letzte Aufgebot kann auch eine Chance sein. Zumindest für ein Spiel, da habe ich schon oft eine ,Jetzt-erst-recht-Haltung‘ erlebt. Lieber würden wir gegen Bayern aber aus dem Vollen schöpfen. Mal sehen, was die Woche bringt.“

Hoffen kann Hertha auf die Rückkehr von Arne Friedrich und Marko Pantelic.

Gibt es da keine Rückschläge, wären das zwei wichtige Säulen in Herthas Notelf …

Quelle : Bild.de

Der 18. Spieltag

Januar 30, 2009 Von: admin Kategorie: Bundesliga, Hertha News, LIVE Noch keine Kommentare →

Berlin – Nach 44 langen Tagen ist es endlich soweit: Der Ball rollt wieder über den Rasen des Olympiastadions. Die Mannschaft hat sich knapp vier Wochen auf den Rückrundenstart vorbereitet: Zehn Tage Trainingslager in Marbella sowie fünf Testspiele wurden bestritten. Jetzt fiebern die Spieler nach der langen Vorbereitung dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt (Samstag, 31.01.09) entgegen. Auch Andrey Voronin ist heiß auf den Start: “Ich freue mich total auf das Spiel, wir haben lange genug Pause gehabt! Samstag wollen wir gleich mit drei Punkten in die Rückrunde starten.”

Die Ausgangslage ist gut. Hertha hat die erfolgreichste Hinrunde der Vereinsgeschichte gespielt und auf Platz drei überwintert. Jetzt gilt es, an die tollen Leistungen anzuknüpfen. Trainer Lucien Favre gibt die Marschroute vor: “Die Hinrunde lief für uns so gut, da ist es schwierig etwas zu optimieren. Aber natürlich kann man sich immer weiter verbessern. Wir müssen einfach so weitermachen wie bisher und unser Glück auch weiterhin provozieren.”

Verletzungssorgen

Sorgen machen die vielen Verletzen. Gegen Eintracht Frankfurt fehlen gleich neun Spieler. Christian Fiedler, Sofian Chahed, Pal Dardai, Fabian Lustenberger, Lukasz Piszczek und Lennart Hartmann werden sogar noch länger ausfallen. Für Manager Dieter Hoeneß hätte die Rückrunde auch ein wenig später beginnen können: “Von unserer Verletzungssituatuion her wäre es natürlich schön gewesen, wenn wir noch ein wenig Luft gehabt hätten, damit der ein oder andere hundertprozentig zurück kommen kann. Aber wir werden uns auf die Situation einstellen. Wir haben das schon in der Vorrunde hervorragend hinbekommen und Ausfälle immer gut kompensiert.” Aus diesem Grund könnten die beiden Neuverpflichtungen Marko Babic und Leandro Cufré gleich zu ihrem ersten Einsatz kommen.

Die Verletzungsprobleme von Hertha BSC kann Eintracht Frankfurt gut nachvollziehen. In der Hinrunde fehlten wichtige Spieler, wie Alexander Meier oder der Brasilianer Chris. Die Eintracht belegt momentan den zwölften Tabellenplatz. Zur Rückrunde kommen die verletzen Spieler jetzt zurück und haben bereits eine gute Vorbereitung gespielt. Deshalb warnt Lucien Favre, die Frankfurter nicht zu unterschätzen: “Frankfurt wird nicht so weiterspielen, wie in der Hinrunde. Viele gute Spieler sind jetzt wieder fit. Deshalb wird das ein sehr schweres Spiel am Samstag.”

Frankfurt kein ungefährlicher Gegner

Bei den Spielen gegen Frankfurt war immer ordentlich was los. Das deutlichste Resultat im Olympiastadion war ein 6:2 in der Saison 1970/71. Acht Tore fielen auch beim 4:4 am 4.6.1976, dem bisher letzten Remis zwischen Hertha und Frankfurt in Berlin. Das Hinspiel hat Hertha BSC in Frankfurt mit 2:0 gewonnen. Trotzdem erinnert sich auch Josip Simunic daran, dass die Eintracht kein ungefährlicher Gegner war: “Wir wissen von den letzten Spielen, dass am
Samstag ein starker Gegner kommt. Wir müssen alles geben, um drei Punkte zu holen.” Andrey Voronin ist überzeugt vom Dreier gegen die Eintracht: “Frankfurt hat eine gute Mannschaft. Trotzdem werden wir gewinnen und zwar 2:1.”

Informationen zum Spiel

Bilanz in Berlin: 16-2-5, 45:25 Tore
Letzte Begegnung: 2:0 (1:0)
Anstoß: Samstag, 31.01.09, 16.30 Uhr
Stadion: Olympiastadion, Berlin
Schiedsrichter: Kinhöfer (Hemer)

So könnte Hertha spielen: Drobny – Cufré, Friedrich, Simunic, Stein – Ebert, Cicero, Babic, Nicu – Raffael Voronin

Das Spiel im TV: ab 15.00 Uhr auf Premiere
Das Spiel im Internet: ab 15.15 Uhr im LIVE-Ticker und auf 90elf als  Audio-LIVE-Stream

Pressekonferenz vor dem Spiel

Quelle : Hertha BSC

Vertrag verlängert

Januar 30, 2009 Von: admin Kategorie: Hertha News Noch keine Kommentare →

Berlin – Gute Nachricht vor dem Rückrundenstart. Der Vertrag mit Trainer Lucien Favre wurde vorzeitig um ein Jahr (30.06.2011) verlängert. “Wir freuen uns, dass wir mit dem Lucien Favre schon zu diesem frühen Zeitpunkt einig wurden”, so Hertha-Manager Dieter Hoeneß.

Auch Favre ist froh, weiter bei Hertha arbeiten zu können. “Das ist ein großer Vertrauensbeweis. Diese Mannschaft hat viel Perspektive und ich bin glücklich über die Verlängerung.

Quelle : Hertha BSC

Neuzugang vorgestellt

Januar 30, 2009 Von: admin Kategorie: Hertha News, Transfers Noch keine Kommentare →

Berlin – Am Donnerstagabend unterschrieb Leandro Cufré seinen Vertrag bein Hertha BSC. Bis zum Saisonende sicherten sich die Berliner die Dienste des Defensivspezialisten. Bereits am Freitagvormittag trainierte der 30-Jährige das erste Mal mit seinem neuen Team. Cufré freut sich auf seine neue Aufgabe: “Ich bin stolz, bei einem so traditionsreichen Verein zu spielen. Die Bundesliga ist sehr schwer und ich werde mein Bestes geben”, so Cufré.

Hertha-Manager Dieter Hoeneß ist froh, den argentinischen Nationalspieler verpflichtet zu haben: “Er hat sehr viel Erfahrung und wird uns sofort helfen können.” Auch Trainer Lucien Favre weiß um die Stärken seines neuen Abwehrmannes: “Er kann rechts, links, oder auch zentral spielen. Cufré wird uns weiterbringen.”

Keine Option

Ob er schon am Samstag beim Spiel gegen Frankfurt eingreifen kann ist noch nicht klar. “Es gibt noch einige Dinge mit den Behörden zu klären”, so Hoeneß. Eine Option nach Vertragsende existiert nicht. “Wir wollten das so schnell wie möglich über die Bühne bringen. Jetzt warten wir mal ein paar Spiele ab und dann entscheiden wir, wie es weitergeht.

Quelle : Hertha BSC

Chermiti im Interview

Januar 30, 2009 Von: admin Kategorie: Chermiti News, Hertha News, Interview Noch keine Kommentare →

Berlin – In Tunesien ist Amine Chermiti bereits ein Star. Der junge Stürmer kam vor der Saison von Etoile du Sahel nach Berlin und zeigte schnell, welches Potenzial in ihm steckt. Doch bei seinem ersten Einsatz von Beginn an riss sich Chermiti das Innenband im Knie und fiel somit fast die komplette Vorrunde aus. In der Reha ackerte der 21-Jährige monatelang für sein Comeback. Bereits am Ende der Hinrunde kam Chermiti zu einigen Kurzeinsätzen. Jetzt ist er wieder voll da. In der Vorbereitung erzielte der Wirbelwind zwei Tore und beeindruckte auch Trainer Lucien Favre: “Er ist körperlich fit, spielt sehr schnell und aggressiv. Das tut unserem Spiel gut”, so der Coach.

Chermiti selber blühte im Trainingslager in Marbella richtig auf. Die Temperaturen an der Costa del Sol waren für den Nordafrikaner natürlich wie Balsam. “Ja, in Deutschland ist es sehr kalt. Daran musste ich mich erst gewöhnen”, so Chermiti im Interview mit herthabsc.de. Darüber hinaus verrät er, wo er in Berlin gerne unterwegs ist, welche Ziele er für die Rückrunde hat und warum die Fans nun den “wahren Chermiti” kennenlernen werden.

herthabsc.de: Amine, du warst lange verletzt. Wie geht es dir jetzt, bist du bei 100 Prozent?

Amine Chermiti: Ich habe lange an meinem Comeback gearbeitet und jetzt bin ich endlich wieder da! Ich bin jetzt zu 100 Prozent fit und möchte so viel Zeit wie möglich auf dem Platz und mit dem Team verbringen, Ich hoffe, dass ich mich nie  wieder so schwer verletze! Wir stehen momentan in der Bundesliga sehr gut da und arbeiten hart daran, weiter so erfolgreich zu spielen. Wir wollen an die Leistung aus der Hinrunde anknüpfen und unsere Ziele in der Bundesliga erreichen.

herthabsc.de: Es muss ziemlich schwer gewesen sein, sich jeden Tag erneut für die Reha zu motivieren?

Chermiti: Ja das stimmt. Man musst sehr stark sein, um die Zeit zu überstehen. Man muss versuchen, nicht daran zu denken, dass man jeden Tag ohne die Mannschaft für das Comeback schuften muss. Jetzt trainiere ich zum Glück wieder mit dem Team zusammen, meine Leidenszeit ist vorbei. Jetzt will ich dem Team helfen. Die Mannschaft ist jung und spielt sehr guten Fußball. Wir haben im Moment eine gute Ausgangslage in der Bundesliga und die gilt es zu verteidigen.

herthabsc.de: Du hast oft gesagt, den “wahren Amine Chermiti” werden wir erst im neuen Jahr sehen.

Chermiti: Ja auf jeden Fall. Ich werde jetzt auf dem Platz zeigen, wer der wahre Amine Chermiti ist. Schon in der Vorbereitung habe ich zwei von vier Testspielen bestritten und jeweils einmal getroffen. Ich fühle mich richtig gut, deshalb sage ich jedem, dass ich jetzt zurück bin.

herthabsc.de: Herha BSC hat jetzt die erfolgreichste Hinrunde der Vereinsgeschichte gespielt. Wie schwer war es für dich, nur zuschauen zu können?

Chermiti: Das war total hart für mich. Jetzt muss ich die Rückrunde nutzen und möchte helfen, dass diese ähnlich erfolgreich wird. Wenn ich am Ball bin, ist das immer ein super Gefühl. Ich hoffe, dass ich verletzungsfrei bleibe und nicht so schnell wieder zum Zuschauen verdammt bin. Jetzt werden alle den wahren Amine kennenlernen.

herthabsc.de: Glaubst du, HERTHA BSC wird an die Leistung aus der Hinrunde anknüpfen können?

Chermiti:
Unsere Situation ist sehr gut. Wir stehen zurzeit auf Platz drei und haben viele Partien gewonnen. Die Mannschaft weiß, wie man Spiele gewinnt, das hat sie in der Hinserie oft genug bewiesen. Wir werden in der Rückrunde auf jeden Fall so weiter machen und wer weiß, vielleicht können wir uns sogar noch verbessern.

herthabsc.de: Wie verstehst du dich mit deinen Sturmkollegen?

Chermiti: Wir sind alle Freunde. Ich bin jung und respektiere alle. Nicht nur Voronin und Pantelic, sondern auch Friedrich und Simunic geben mir alle Tipps und Ratschläge, wie ich mich verbessern kann. Ihre Erfahrung und ihre Professionalität helfen mir für meine eigene Entwicklung sehr.

herthabsc.de: Du lebst jetzt seit einem halben Jahr in Berlin. Hast du dich mittlerweile eingelebt?

Chermiti: Ja ich kenne mich mittleweile schon sehr gut aus, kenne die meisten Plätze in der Stadt. Ich habe auch einige Freunde hier, die mir bei der Eingewöhnung geholfen haben. Am liebsten gehe ich mit ihnen zum Kudamm oder zum Potsdamer Platz. Ich gehe auch sehr gerne ins Kino – das ist ne gute Abwechslung bei dem kalten Wetter hier in Deutschland.

herthabsc.de: Die Temperaturen sind ja auch um einiges kälter als in Tunesien. Hast du dich schon daran gwöhnt?

Chermiti: Es ist wirklich schrecklich kalt hier. In Tunesien sind momentan angenehme 15 Grad. Aber Tag für Tag gewöhne ich mich mehr an die Temperaturen in Deutschland. Um gut zu spielen, ist es wichtig, sich zu aklimatisieren.

herthabsc.de: Du spricht Französisch und Englisch. Kannst du mittlerweile auch schon ein wenig Deutsch?

Chermiti (auf Deutsch): Ja ich spreche ein bisschen Deutsch – ich bin glücklich in Berlin – Chermiti ist wieder da – ich spreche ein wenig. Verstehen tue ich aber schon fast alles.

herthabsc.de: Wie fühlst du dich, wieder zurück im Training mit der Mannschaft?

Chermiti: Das ist ein super Gefühl. Ich kann gar nicht in Worte fassen, was das für ein schönes Gefühl ist, nach so langer Zeit wieder den Ball zu berühren. Nach drei Monaten Verletzungspause ist es für jeden Spieler erst einmal wieder schwierig. Das war eine wirklich schlimme Zeit, zum Glück ist das vorbei. Jetzt fühle ich mich jetzt wie ein Vogel, als könnte ich fliegen. Ich kann wieder spielen, kann wieder rennen, das ist ein super Gefühl für einen Fußballspieler.

herthabsc.de: Am Samstag geht es gegen Eintracht Frankfurt. Im Hinspiel hast du nicht gespielt, glaubst du, dass du dieses Mal dabei bist?

Chermiti: Ich werde wohl noch keine 90 Minuten durchspielen können, aber ich hoffe auf 20 oder 30 Minuten. Ich bin bereit und will der Mannschaft unbedingt helfen.

herthabsc.de: Wie stark schätzt du Frankfurt ein?

Chermiti: Jede Mannschaft in der Bundesliga ist stark. Man muss Respekt vor jedem Gegener haben und jedes Spiel hundertprozentig konzentriert sein. Ob gegen Bayern München oder gegen vermeintlich kleine Gegner. Denn gegen die ist es oft am Schwersten. Jede Kleinigkeit kann da entscheidend sein. Wir müssen alles geben, um gegen die Eintracht drei Punkte zu holen.

herthabsc.de: Du hast bisher zwei Bundesligaspiele bestritten. Wie gefällt dir das Stadion?

Chermiti: Das Stadion und die Atmosphäre sind wirklich super. Warum sollten wir nicht jedes Spiel hier in Berlin in diesem tollen Stadion gewinnen?! Wir wollen hier keine Punkte mehr abgeben, denn die sind am Ende entscheidend.

herthabsc.de: Was sind deine Ziele mit Hertha und mit der Nationalmannschaft?

Chermiti: Mit HERTHA möchte ich an die Hinrunde anknüpfen und selber meinen Teil zum Erfolg beitragen. Ich möchte so viel wie möglich spielen und natürlich auch Tore schießen. Mit der Nationalelf haben wir als nächstes ein Testspiel gegen Holland. Außerdem spielen wir um die WM-Qualifikation. Wir haben eine sehr starke Gruppe erwischt, das wird sehr schwer für uns werden. Wir müssen alles geben, um weiterzukommen.

herthabsc.de: In deiner Heimat Tunesien bist du schon ein Star. Glaubst du, das kannst du auch in Deutschalnd schaffen?

Chermiti: Warum nicht? Ich bin jung – alles ist möglich!

Quelle: Hertha BSC

WM-Treter jetzt ein Herthaner

Januar 30, 2009 Von: admin Kategorie: Bundesliga, Hertha News, Transfers Noch keine Kommentare →

Opfer Mertesacker: „Ich weiss nicht, ob ich ihm die Hand reiche“

Hertha hat wieder auf dem Transfermarkt zugeschlagen – und wie…

Gestern landete Leandro Cufré (30) in Berlin. Hertha holt den Argentinier für sechs Monate vom AS Monaco. In Deutschland kennt man ihn nur als WM-Treter von 2006!

Nach unserem Viertelfinalsieg gegen Argentinien trat der „Prügel-Gaucho“ Per Mertesacker brutal in den Unterleib. Dass sie sich am 28. Spieltag am Tatort Olympiastadion wiedersehen, schockt den Werder-Star…

Mertesacker: „So eine Brutalität wie von ihm habe ich noch nie erlebt. Ich hatte durch seinen Tritt rund um den Genitalbereich blaue Flecken. Er hat mit seiner Aktion auch ins Rollen gebracht, dass Torsten Frings im Halbfinale gesperrt wurde. Ob ich ihm die Hand reiche, weiß ich noch nicht.“

Nach bestandenem Medizin-Check unterschrieb Linksverteidiger Cufré in der Geschäftsstelle seinen neuen Vertrag. So sieht er aus:

• Cufré unterschreibt für sechs Monate ohne Option auf eine Vertragsverlängerung.

• Der Abwehr-Allrounder („Ich kann links, rechts und zentral spielen“) kassiert 600 000 Euro Gehalt.

• Er kostet keine Ablöse!

Cufré: „Ich freue mich, dass ich die Chance bei Hertha bekomme und will meinen Teil dazu beitragen, dass der Verein seine Ziele erreicht.“

Der Wechsel ist nur wegen eines Passfälscher-Skandals möglich. Am 13. Januar entzog ihm Italiens Botschaft in Buenos Aires die italienische Staatsbürgerschaft, weil seine Papiere angeblich gefälscht waren. Bis der Fall geklärt ist, ist er in Frankreich gesperrt. Darum lässt Monaco ihn ablösefrei zu Hertha ziehen…

Trotz der Skandale ist Hoeneß von ihm überzeugt: „Er hat international viele Erfahrung gesammelt und kann uns sicher weiterhelfen.“

Quelle : Bild.de