Heisser Uefa-Cup-Poker zwischen Kapitän und Manager
Hertha-Kapitän Arne Friedrich (29) hatte gestern einen langen Arbeitstag. Nach dem Vormittagstraining eilte er ins Büro von Manager Dieter Hoeneß. Die erste Poker-Runde um die Prämien im Uefa-Pokal. Einige Stunden später stieg die zweite Verhandlungsrunde.
Friedrich zu BILD: „Ja, die Gespräche haben stattgefunden. Der Rest bleibt intern.“
Manager Hoeneß verrät etwas mehr: „Überstehen wir die Gruppenphase, gibt es eine Prämie für das Weiterkommen. Die Größenordnung wird sehr ähnlich sein wie in der Saison 2005/06 als wir die Gruppenphase überstanden haben.“
Damals gab’s 20 000 Euro für die Stammspieler! Profis mit weniger Einsätzen im Uefa-Pokal bekamen weniger. Insgesamt wird das Gesamtvolumen der Prämien damit etwa 300 000 Euro betragen.
Kein Problem für den Hertha-Manager! Allein in den zwei Heimspielen gegen Benfica Lissabon und Galatasaray Istanbul hat man durch TV-Gelder und Zuschauereinnahmen 1,5 Mio. Euro sicher.
Die beiden anderen Gegner sind übrigens und Olympiakos Piräus (Griechenland) und Charkow (Ukraine), wo man auswärts antritt. Nach den vier Spielen (es gibt keine Rückspiele!) kommen die besten drei Teams weiter.
Pal Dardai rechnet vor: „Vier bis fünf Punkte könnten dafür schon reichen.
Wir müssen also nur unsere Heimspiele erfolgreich absolvieren und fangen damit sofort gegen Benfica an.“ Dann klingelt bald der Geldbeutel …
Quelle : Bild.de
