Mohamed Chermiti

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Der Chermiti-Schock

August 29, 2008 Von: admin Kategorie: Chermiti News 1 Kommentar →

Innenbandriss im Knie +++ Favre: „Er fehlt zehn Wochen“ +++ Hertha trotzdem locker weiter

Von Hertha berichten Roberto Lamprecht und henning feindt

Spiel 1:0 gewonnen, für den Uefa-Pokal qualifiziert – aber bei Hertha wollte trotzdem keine Freude aufkommen.

Der Chermiti-Schock!

Die 5. Minute im Spiel gegen NK Interblock Ljubljana: Abwehrspieler N’Tame semmelt Neuzugang Amine Chermiti um. Der Tunesier (das erste Mal von Beginn an dabei) bleibt liegen, muss ausgewechselt werden. In der Kabine wird er untersucht. Die erste Diagnose: Innenbandriss im linken Knie. Heute wird der 2,2-Mio-Mann erneut untersucht. Möglicherweise ist auch das Kreuzband im linken Knie gerissen!

Chermiti schaut sich die 2. Halbzeit im Trainingsanzug auf der Bank an. Der Stürmer: „Es ist im Zweikampf passiert. Ich habe Schmerzen im Knie, bete zu Gott, dass nichts Schlimmes passiert ist.“

Trainer Lucien Favre: „Er musste lange warten, bis er bei uns war. Dann will er loslegen, und es passiert so was – das ist brutal. Ich denke, er wird zehn Wochen fehlen.“

Ohne ihn geht nach vorne nicht mehr viel. Immerhin stand es bei seiner Verletzung schon 1:0. Patrick Ebert hatte die Berliner mit einem tollen Freistoß aus 21 Metern in Führung geschossen (3.) – das goldene Tor des Tages.

Danach hat Pantelic noch zwei Chancen, scheitert aber am Torwart des slowenischen Tabellen-Letzten (6.) und lupft den Ball neben den Kasten (26.). Das war’s. Die 11 849 Zuschauer im Jahnsportpark bekommen nichts mehr geboten.

Kapitän Arne Friedrich: „Nach 20 Minuten haben wir aufgehört, Fußball zu spielen. Vielleicht waren wir in Gedanken schon beim Spiel gegen Bayern München am Sonntag.“

Quelle : bild.de

1:0 gegen Ljubljana

August 29, 2008 Von: admin Kategorie: Chermiti News Noch keine Kommentare →

Berlin – Hertha BSC ist in die Hauptrunde des UEFA-Pokals eingezogen. Durch den 1:0-Sieg gegen Interblock Ljubljana geht es für die Berliner auf der internationalen Fußballbühne weiter.

Aufgrund der hohen Pflichtspielanzahl hat Lucien Favre die Rotation eingeführt. Daher bekamen vor 11.849 Zuschauern im Jahn-Stadion gleich fünf Spieler die Chance, sich für weitere Einsätze zu empfehlen. So kehrte Sofian Chahed nach seiner Fingeroperation erstmals in die Startelf zurück. Zudem standen mit Amine Chermiti und Shervin Radjabali-Fardi zum ersten Mal von Beginn an für Hertha BSC auf dem Platz.

Hertha geht früh in Führung

Bereits in der dritten Spielminute gingen die Berliner mit 1:0 in Führung. Nach einem Foul von Rendulic an Marko Pantelic schlenzte Patrick Ebert den fälligen Freistoß aus 22 Metern traumhaft in den linken Torwinkel und ließ Ljubljanas Schlussmann Strajner keine Abwehrchance.

Kurze Premiere für den Tunesier

Bereits in der elften Minute musste Trainer Lucien Favre Chermiti verletzungsbedingt vom Platz nehmen. Für ihn kam der Bulgare Valeri Domovchiyski. Chermiti wird mit Verdacht auf einen Innenbandriss im linken Knie einige Wochen pausieren müssen. Nur Sekunden nach der Einwechslung hatte Marko Pantelic die große Chance auf 2:0 zu erhöhen. Doch der Torjäger scheiterte an Keeper Strajnar. Doch Hertha ließ sich davon nicht irritieren und spielte weiter munter nach vorne. Zwei Minuten später versuchte sich Patrick Ebert erneut mit einem Freistoß. Dieses Mal konnte Strajnar den Ball noch gerade um den Pfosten lenken.

Nicht sein Tag

Dann schalteten die Herthaner einen Gang zurück. Erst in der 27. Spielminute kamen die Berliner wieder gefährlich vor das Tor der Slowenen. Nach einem Pass von Gojko Kacar auf Marko Pantelic stand dieser wieder alleine vor dem gegnerischen Tor. Aber auch in dieser Situation wählte der Serbe die falsche Option. Sein Lupfer traf nur das rechte Außennetz. Kurz vor der Pause hatte Ljubljana ihre erste nennenswerte Tormöglichkeit. Rendulic zog von der Strafraumgrenze einfach mal ab. Den Flatterball konnte Jaroslav Drobny aber entschärfen. Somit blieb es zur Pause bei der hochverdienten 1:0-Führung für Hertha BSC.

Ljubljana offensiver nach dem Seitenwechsel

Nach dem Wechsel brachte Favre den Brasilianer Raffael für Pantelic. Interblock Ljubljana kam schwungvoller aus der Kabine und suchte nun häufiger als in der ersten Hälfte den Weg zum Tor der Berliner. Hertha machte in dieser Phase des Spiels nur das Nötigste und verwaltete den 1:0-Vorsprung.

Interblock besser in der Partie

In den ersten 30 Minuten der zweiten Halbzeit ging bei den Herthaner nicht mehr viel zusammen. Ljubljana stand nun organisierter in der Defensive und übte schon früh Druck auf den ballführenden Berliner aus. Erst in der 78. Spielminute war wieder eine torgefährliche Strafraumszene zu registrieren. Nach einer Vorlage von Patrick Ebert, der dieses Mal über die linke Offensivseite kam, verfehlte Raffael aus zehn Metern nur knapp das slowenische Tor. Eine Minute später hatte plötzlich der eingewechselte Pregeji die größte Chance des Spiels für Ljubljana. Der eingewechselte Offensivmann stand im Fünfmeter alleine vor Drobny. Doch dieser reagierte großartig und entschärfte den Schuss aus Nahdistanz.

Das war die letzte nennenswerte Aktion des Spiels. Mit diesem 1:0 qualifizierten sich die Herthaner für die 1. Hauptrunde des UEFA-Cups und blickt gespannt auf die am Freitag in Monaco durchgeführte Auslosung.

So spielte Hertha: Drobny – Radjabali Fardi, Simunic, Friedrich, Chahed – Kacar (60. Cicero), Lustenberger, Nicu, Ebert – Chermiti (11. Domovchiyski), Pantelic (46. Raffael)

Tor: 1:0 Ebert (3.)
Zuschauer: 11.849
Schiedsrichter: Bruno Miguel Duarte Paixao (Portugal)

Quelle: Hertha BSC


Erfahrungen mit Waschanlagen und Werkstätten.