Mohamed Chermiti

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Erster Heimerfolg

Oktober 22, 2008 Von: admin Kategorie: Bundesliga, Hertha News Noch keine Kommentare →

Berlin – Am achten Bundesligaspieltag setzte sich Hertha BSC mit 2:1 gegen den VfB Stuttgart durch und ist somit seit zwölf Heimspielen gegen die Schwaben ungeschlagen. Den Führungstreffer erzielte Maximilian Nicu nach Vorarbeit von Raffael in der 29. Minute. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel glich Cacau aus. Die Entscheidung führte der eingewechselte Kacar in der 87. Minute herbei.

Bei der Hertha fehlte Marko Pantelic, der auf Grund des versäumten Nachmittagstrainings am Donnerstag (16.10.08) von Trainer Lucien Favre für das Spiel gegen den VfB Stuttgart suspendiert wurde. Dafür rückte Fabian Lustenberger in die Anfangself. Gojko Kacar saß nach überstandenem Muskelfaserriss in der Wade zunächst auf der Bank. Steve von Bergen wurde wegen Rückenproblemen nicht berücksichtigt und durch Marc Stein ersetzt. Auf Seiten der Stuttgarter fehlte Ex-Herthaner Yildiray Bastürk (Oberschenkelprobleme), ebenso wie Jan Simak (Adduktorenprobleme). Weiterhin ersetzten Matthieu Delpierre und Pavel Pardo die Verletzten Ricardo Osorio und Sami Khedira.

Friedrich leitete Führung ein

Andrey Voronin spielte nach seinem Nasenbeinbruch mit einer Gesichtsmaske und sorgte damit für mehr Beängstigung beim Gegner als durch seinen Schuss aus 20 Metern (4.). Die Gäste aus Stuttgart hatten in der Anfangsphase mehr Ballbesitz, waren jedoch beim entscheidenden Pass zu unkonzentriert. So kam Mario Gomez an eine Flanke von Ludovic Magnin nicht heran (8.) und auch Christian Träsch konnte den Ball, nachdem Josip Simunic im Strafraum ausgerutscht war, nicht verwerten (12.). Bei den Berlinern war es Pál Dardai, der mit einem Fernschuss aus 24 Metern an VfB-Keeper Jens Lehmann scheiterte (24.).

Insgesamt lief auf beiden Seiten wenig zusammen. Viele Fehlpässe verhinderten einen Spielfluss. Umso überraschender daher die Führung der Herthaner. Aus der eigenen Hälfte spielte Kapitän Arne Friedrich einen tödlichen Pass auf den freistehenden Raffael, der das Leder mitnahm, auf Maximilian Nicu ablegte und zusah, wie dieser aus fünf Metern sein erstes Bundesligator für Hertha BSC erzielte (29.). In der Folge rückten die Schwaben weiter auf und ermöglichten den Hausherren  Kontergelegenheiten. Jedoch ohne Ergebnis. In der 39. Minute kam Nicu im Fünfmeterraum in Ballbesitz, schob den Ball jedoch am gut postierten Raffael vorbei und ließ eine gute Chance ungenutzt. Drei Minuten vor der Pause eine weitere Chance für die Hertha. Eine Chahed-Flanke erreichte über Umwege den Brasilianer Raffael, der das Leder nur Zentimeter neben den linken Pfosten setzte.

Hertha eiskalt erwischt

Die zweiten 45 Minuten begannen beide Teams zumindest personell unverändert. Die Stuttgarter übten jedoch wesentlich mehr Druck aus als in der ersten Hälfte. Nach einer Pardo-Ecke verlängerte Dardai den Ball unglücklich auf Cacau. Der Brasilianer war aber zu überrascht und schoss den Ball nur über den Querbalken (49.). Zwei Minuten später war der VfB-Stürmer erfolgreich. Erneut kam die Ecke von Pardo. Gomez verlängerte per Kopf auf den zweiten Pfosten. Cacau hatte keine Mühe, den Ball aus drei Metern einzuschieben.

Die Herthaner waren in der Folge zu passiv, einzig Nicu hatte eine weitere Chance. Sein Schuss aus 17 Metern ging nur knapp neben den linken Pfosten (63.). Ganz anders die Stuttgarter, die auf den Siegtreffer drängten. Gomez bediente im Strafraum seinen Sturmpartner Cacau, der den etwas zu langen Ball nicht kontrollieren konnte und über den Querbalken schoss (78.). Nur drei Minuten später war es Gomez, der für eine Berliner Schrecksekunde sorgte. Der Schuss des Nationalstürmers aus 16 Metern ging an den rechten Außenpfosten. Hertha blieb jedoch konzentriert und wurde in der 87. Minute belohnt. Nicu bediente den eingewechselten Kacar, der den Ball im Strafraum mitnahm und mit einem strammen Schuss in die linke untere Ecke setzte.

Drobny hielt den Sieg fest

Nur zwei Minuten später hatte Kacar die Chance auf 3:1 zu erhöhen. Seinen Kopfball parierte VfB Keeper Lehmann jedoch. Lehmann war es auch, der unmittelbar vor dem Abpfiff in den Mittelpunkt rückte. Bei der letzten Ecke der Gäste war der VfB-Schlussmann in den Strafraum der Herthaner vorgestoßen und erhielt den Ball im Fünfmeterraum. Im Duell der Torhüter blieb Geburtstagskind Drobny der Sieger, hielt den Ball und somit den 2:1-Sieg fest. Dieser Erfolg ist gleichzeitig der erste Bundesligaheimsieg der Berliner in dieser Saison. Am Donnerstag gilt es, einen weiteren Sieg einzufahren. Im Uefa-Cup trifft Hertha auf Benfica Lissabon. Anstoß im Berliner Olympiastadion ist um 20.30 Uhr.

Aufstellungen:
Hertha BSC: Drobny – Chahed, Friedrich, Simunic, Stein – Lustenberger (72. Kacar), Dardai, Cicero, Nicu – Raffael (90. Domovchiyski) – Voronin
VfB Stuttgart: Lehmann – Träsch, Tasci, Delpierre, Magnin – Hilbert, Pardo, Hitzlsperger, Boka (84. Elson) – Gomez (86. Ljuboja), Cacau

Statistiken:

Tore: 1:0 Nicu (29.), 1:1 Cacau (51.), 2:1 Kacar (87.)
Gelbe Karten: Voronin, Raffael – Gomez

Schiedsrichter: Peter Sippel (München)
Zuschauer: 42.336

Download: Statistiken zum Spiel

Video: Stimmen zum Spiel

Video: Pressekonferenz nach dem Spiel

Alle Beiträge in kompletter Länge: HerthaTV

Quelle : Hertha BSC

Chermiti-Transfer perfekt – «Schwere Geburt» – Kacar weiter in China

August 06, 2008 Von: admin Kategorie: Chermiti News Noch keine Kommentare →

Hertha BSC hat nach einem monatelangen Transfer- Poker den Tunesier Armine Chermiti für vier Jahre verpflichtet. Der Wechsel des 20-Jährigen zum Fußball-Bundesligisten war am Mittwoch erst unter Dach und Fach, nachdem Chermiti zum ersten Mal mit den Berlinern trainiert hatte. «Es war eine schwere Geburt nach monatelangem, zähen Ringen», sagte Hertha-Manager Dieter Hoeneß bei der Vorstellung des Stürmers, dessen bisheriger Club Etoile Sportive du Sahel immer wieder neue Forderungen gestellt hatte. Offen ist noch die Verpflichtung eines offensiven Mittelfeldspielers.

Sollte für Chermiti die internationale Freigabe rechtzeitig vorliegen, könnte er bereits am Freitag im DFB-Pokalspiel bei Eintracht Trier zum Einsatz kommen. Der komplizierte Transfer sieht eine Ausleihe für zwei Jahre vor, dazu gehört eine Kaufoption. Hertha zog diese Option für weitere zwei Jahre aber sofort. Als Ablöse waren zuletzt 2,2 Millionen Euro gehandelt worden.

Wie Hoeneß weiter erklärte, darf Gojko Kacar bei der Olympia- Auswahl Serbiens in China bleiben. Der serbische Fußball-Verband muss allerdings vor dem ersten Spiel an diesem Donnerstag gegen Australien noch mehrere Bedingungen erfüllen. Der Verband soll das Gehalt von Kacar für die Zeit seines Olympia-Aufenthaltes übernehmen, eine Abstellungsgebühr zahlen und eine Versicherung abschließen.

Vor dem endgültigen Abschied aus Berlin steht Angreifer Srdjan Lakic, der am Mittwoch zur medizinischen Untersuchung beim Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern weilte. Lakic war in der vergangenen Rückrunde bereits an den niederländischen Club Heracles Almelo ausgeliehen.

Quelle : transfermarkt.de